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Sprechblase

Keiner zu klein, ein ganz Grosser zu sein

Der Kolibri ist mein «linkes» Totem, er ist mir ein ständiger Begleiter geworden. Und für mich ist es nur folgerichtig, dass der Kolibri auch zum Symbol meines Unternehmens geworden ist, das Menschen in ihrer Kreativität, Spiritualität und Individualität unterstützt.

Der Kolibri als winziger Überflieger zählt zu den bemerkenswertesten Vögeln überhaupt. Manche sind kaum grösser als eine Libelle, und doch vollbringen sie Höchstleistungen. Ihr Gewicht liegt zwischen 3 und 15 Gramm. Ihre auffälligsten Merkmale sind ihr farbenfrohes, metallisch funkelndes und schimmerndes Gefieder, das je nach Lichteinfall und -intensität bei der schwirrenden Bewegung des Vogels mehrere Farbtöne und verschiedene Farbeffekte erscheinen lässt.

Die weiblichen Kolibris haben wegen der Tarnung und Brutpflege ein nicht ganz so farbenfrohes Gefieder. Die Kolibris haben eine erstaunliche Flugtechnik und verfügen als einzige Vogelart über die Fähigkeit zum Seitwärts-, Aufwärts-, Rückwärts- und Kopfüberfliegen. Ihr Schwirrflug, welcher die Nektaraufnahme aus freihängenden Blüten ermöglicht, ist einmalig: Der Vogel scheint vor der Blüte zu ruhen, wobei seine Flügel eine liegende Acht beschreiben. Ihre Flügelschlagfrequenz beläuft sich auf ca. 80 Schläge pro Sekunde im Vorwärtsflug, was das Maximum an Flügelschlägen im Vogelreich darstellt. Im Normalflug haben sie eine Fluggeschwindigkeit von 50 bis 65 Stundenkilometer, im Sturzflug erreichen sie 95 Stundenkilometer. Bei Balzflug sind eine Frequenz von 200 Flügelschlägen pro Sekunde und eine Geschwindigkeit von 150 Stundenkilometern möglich. Sie können auf ihren langen Wanderungen bis 800 Kilometer am Stück zurücklegen. Ihr Treibstoff besteht hauptsächlich aus Blütennektar und kleinen Insekten, daneben aus Pollen, Fruchtfleisch und Wasser.

Ein weiteres Merkmal des Kolibris ist die geschwungene Schnabelform und die einmalige Schnabel-Zungen-Einheit, welche auf spezielle Blüten ausgelegt ist. So werden durch unterschiedliche Schnabelformen und -längen Konkurrenzkämpfe unter den Arten vermieden.

Diese kleinen Juwelen der Lüfte legen viel Wert auf Gefiederpflege, sie putzen und baden sich recht häufig. Ihre Nester bestehen immer aus sehr feinem Material wie Blütenwolle, Pflanzenfasern, Farnschuppen, Spinnenweben und weichem Moos. Manche Nester liegen frei, andere sind überdacht oder hängen an Zweigen.

Wenn die Kolibris aus einem Gebiet verschwinden, ist dies ein Zeichen für Disharmonie und Ungleichgewicht in der Natur.
 

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